Wir nehmen ausschließlich sehr hochwertige Bio-Gewürze, die noch „leben“, das heißt, sie entwickeln ihr Aroma auch nach der Verarbeitung im Produkt weiter. Dazu gehören zum Beispiel alte Pfeffersorten, die in indischen Regenwäldern von indigenen Einwohnern angebaut werden. Oder ungarischer Paprika, der auf Steinmühlen bei geringen Temperaturen gemahlen wird, dazu Kardamom, Ingwer, Muskatblüte, Koriander, Majoran, Fenchel …

Wir verwenden ausschließlich Gewürze der Spitzenklasse. Aufgabe der Gewürze ist es, den Eigengeschmack der Wurst zu heben.

 

Salz

Ist zu Recht ebenso wie Zucker ein kritisches Lebensmittel. Vor allem in den Mengen, in denen wir Salz zu uns nehmen. Am liebsten würden wir komplett auf Salz verzichten. Was aber unrealistisch ist: einerseits weil die Würste schlicht nicht schmecken würden, andererseits lebt ein Produkt wie Speck davon, dass er gesalzen und so konserviert wird.

Wir salzen unsere Produkte so sparsam wie möglich. Außerdem verwenden wir ein hochwertiges, natürliches Meersalz. Es kommt aus einem Naturschutzgebiet an der Algarve. Dort wird Meerwasser in riesige flache Becken gelassen. Das Wasser verdunstet an der Sonne und zurück bleibt Salz mit einem hohen Anteil an Mineralien.

 

Verstecker Zucker? Gibt es bei uns nicht

Im Prinzip ist gegen eine geringe Menge Zucker in unserem Leben nichts einzuwenden. Das Problem besteht darin, dass wir zu viel Zucker essen. Besonders in der Kritik steht Zucker, der versteckt in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist – in Lebensmitteln, in denen wir keinen Zucker erwarten würden. Wurst gehört dazu. Vielen Würsten wird Zucker als „Gewürz“ zugesetzt – meist ist es standardmäßig schon in Gewürzmischungen für Fleischer enthalten.

Auch wenn die Zuckermenge, die Verbraucher auf diese Weise zu sich nehmen, eher gering ist: Wir setzen Zucker aus prinzipiellen Gründen nicht in den casagusta-Würsten ein (einzige Ausnahme ist die Hartwurst – warum das so ist, können Sie in der Produktbeschreibung lesen).

Es hat ein wenig Mühe gekostet, die Rezepturen ohne Zucker zu entwickeln, aber letztendlich haben wir ein ganz ordentliches Ergebnis hinbekommen. Besten Dank an dieser Stelle an unsere befreundeten Sterneköche für die Unterstützung!